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Michaela Keim
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Aufbruch und Umbruch Die Ereignisse der späten 1960er-Jahre markieren in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einen bedeutsamen Einschnitt. Die Stimmung innerhalb der jungen Generation war angespannt. Städte, wie Berkley, Mexiko Stadt, Paris und Prag wurden zu Zentren des Protests gegen die starren Verhältnisse, mit dem junge Menschen die politischen Institutionen herausforderten – so auch in Deutschland. Doch auch Wohnen, Sprache, Kunst, Kultur und Musik standen gleichermaßen auf dem Prüfstand und wurden nachhaltig beeinflusst. Heute steht 1968 für vieles. Für Sit-ins, Straßenschlachten, Anti-Vietnamkriegsproteste, Kampf gegen alte Nazis, lockere Geschlechterbeziehungen, antiautoritäre Erziehung, lange Haare oder Aussteigerkommunen, vor allem aber: für Aufbruch und Umbruch. Auch in Köln wird für mehr Freiheit und Selbstbestimmung demonstriert und es kommt zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht. Mit Flugblättern, Transparenten und neuen Demonstrationsformen verschafften die protestierenden Studierenden ihren Forderungen Gehör und legten die Grundlage für viele neue Entwicklungen in der Stadt. Der faszinierenden Geschichte Kölns in Zeiten des Konflikts heftet sich dieses Buch an die Fersen. Es erzählt vom Politischen Nachtgebet, dem Neumarkt der Künste, dem Kölner Soundtrack der 60er Jahre, der Theatergruppe Floh De Cologne, von Kinderläden und neuen Protestformen. Es zeichnet das Bild einer Stadt im Umbruch, die auch mit sich selbst ringt. Es bindet dabei die Erzählungen und Erinnerungen von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen ein und spürt der Frage nach: Was war ´68 und was ist davon in Politik, Kultur und Alltag geblieben?.
Preis
Erschienen
Seiten
Einband
Verlag
Genre
10,00 €
22.10.2018
496
Hardcover
Nünnerich-Asmu ...
Geschichte
Michaela Keim wurde an der Universität zu Köln promoviert und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn tätig.
Seit ihrer Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg gerierten sich die Universitäten als traditionell unpolitische Institutionen. Diese Grundausrichtung sei durch den Nationalsozialismus unterbrochen worden. Mit dem Übergang zu einer demokratischen Ordnung gelte es, diese Tradition wieder aufzunehmen, nicht zuletzt um die Studierenden als zukünftige gesellschaftliche Elite zu mündigen Staatsbürgern zu bilden – so die Forderung universitärer Akteure. Vor diesem Hintergrund untersucht Michaela Keim die Universität zu Köln als sozialen Raum und als Raum politischer Diskurse von ihrer Wiedereröffnung 1945 bis in die langen 1960er Jahre. In der Analyse identifiziert sie die lokalen Spezifika und Voraussetzungen in Köln, setzt diese aber immer wieder in Beziehung zu den allgemeinen Entwicklungen der Hochschullandschaft in der Bundesrepublik.
65,00 €
09.09.2024
434
Böhlau Köln
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